Grundig Augsburg
Das modernste Modell der erfolgreichen Städtebaureihe gehört - auch wenn es in seinem Namen keine Nummer gibt - ebenfalls zur erfolgreichen und beliebten 100er-Serie und war damals zu einem vergleichsweise günstigen Preis erhältlich. Mit der Einknopfbedienung und der berühmten "Grundig Aufnahme-Automatic" kann man nichts falsch machen und somit war das Grundig Augsburg für Tonbandneulinge besonders gut geeignet. Die Tonqualität des eingebauten Lautsprechers ist hervorragend und schlägt viele sogenannte "HiFi"-Produkte der Gegenwart. Schließt man den Grundig Augsburg an einen Verstärker mit größeren Lautsprechern an, läßt sich die überragende Aufnahme- und Wiedergabequalität erst richtig ausschöpfen. Die Tonbandkopie unterscheidet sich praktisch nicht von der original Schallquelle. Sogar im direkten Vergleich mit dem besten Heimtonbandgerät der Welt, dem Uher Royal de Luxe, ist kaum ein Tonqualitätsunterschied hörbar. Für damalige Ansprüche in den frühen Siebziger Jahren war das Grundig Augsburg auf jeden Fall ein absolutes Spitzengerät.
Legt man keinen Wert auf Stereophonie, so ist dieses Gerät eine Alternative gegenüber seinem Schwestermodell Grundig TK 147. Für fortgeschrittene Tonbandnutzer, die ihre Aufnahmen gern manuell aussteuern möchten, jedoch kein Stereogerät benötigen, käme das Schwestermodell Grundig TK 146 in Betracht.
Die Überspielung von Hörfunkprogrammen, Schallplatten oder CDs ist mit diesem Gerät kinderleicht: Man muß nur den "Record"-Knopf drücken und den Funktionshebel auf "START" stellen - den Rest erledigt die Elektronik. Sehr praktisch und übersichtlich ist die Skalierung aller Schieberegler. Die Klangwaage hat in Mittelstellung eine fühlbare Rasterung, was auch für Blinde und Sehbehinderte interessant sein dürfte.
WWW.GRUNDIG-TONBAND.DE